HERZ ASS GEBIRGSPANORAMAWEG

Herz Ass Gebirgspanoramaweg

Ein großes, alpines Landschaftserlebnis

Fünzig imposanten Gipfel verbinden das Villgratental seit jeher liebevoll in einer Herzform. Wirklich erkennen kann man das jedoch nur aus der Vogelperspektive. Damit niemand verloren geht, ist die legendäre 5-Tages-Route, die bisher als Geheimtipp der Einheimischen galt, nun durchgehend ausgeschildert und mit dem Namen Herz-Ass benannt.

Die besondere Attraktion des Weges liegt in seiner Führung, mitten durch ein alpines Hochgebirge im Grenzraum zwischen Osttirol und Südtirol. Aus der Vogelperspektive betrachtet, malen die rund 50 mächtigen Gipfel der Villgrater Berge ein Herz in die Landschaft, in dessen Mitte die beiden Bergsteigerdörfer Außervillgraten und Innervillgraten liegen, ein Herz, das im Rhythmus der Ostalpen taktet, Eine gigantische Bergkulisse mit den höchsten und mächtigsten Berggipfeln Österrreichs und Südtirols wie dem Großglockner, mit 3798m der höchste Berg Österreichs, der mächtige Gebirgsstock des Großvenedigers, die mystischen Zacken der grauen Berge, den Südtiroler Dolomiten mit den sagenhaften Drei Zinnen sowie den vom ewigen Eis bedeckten Gipfel der Zillertaler Alpen und den Gipfeln der Goldberggruppe im Westen und Osten bilden die sagenhafte Kulisse für ein großes Wanderabenteuer im Villgratental.

Auf dem gesamten Herz-Ass Weg ist der Wanderer in der Lage, das Villgratental in fünf Tagesetappen in einzigartiger Natur- und Kulturlandschaft zu umrunden. Die Routen der Herz-Ass Villgratental sind so gewählt, dass jede einzelne immer eine Tagesetappe darstellt, was eine Wanderung von 6 bis 10 Stunden und somit einen ausgefüllten Tag bedeuten. Auf Grund der Etappenlänge ist eine gute körperliche Kondition Voraussetzung für einen gelungenen Wandertag. Auf der Herz-Ass-Route kann man auch die markanten Berggipfel unseres Tales ersteigen. Zusätzliche Gipfelsiege verlängern jedoch die Etappenzeiten um bis zu 3 Stunden.

Weitere Infos unter www.herz-ass-villgratental.at

Berg- und Wanderführer

Staatlich geprüfter Berg- und Skiführer

Hannes Grüner
Sillian 1b
9920 Sillian
Tirol, 
Österreich
P: +43 (0)4842 / 60 85
M: +43 (0) 664/5750847
W: http://www.bergschule-aah.at

Bergwanderführer

Konrad Walder
Außervillgraten 169
9931 Außervillgraten
Tirol, Österreich
P: +43 (0)4843 / 5168

In 5 Etappen rund um die Villgrater Berge

79 km Wanderstrecke gesamt
5830 Höhenmeter im Anstieg
5000 Höhenmeter im Abstieg
Jede Etappe ist auch individuell planbar
Einzeletappen sind miteinander kombinierbar

Routenführung

Etappe 1: Almenweg zur Herrgottslärche

Über 9 Almen hinauf in luftige Höhen

Wir machen es den großen Vorbildern der Erstbegeher und Erfinder des Herz Ass gleich und steigen vom Dorf Außervillgraten den Berg hinauf auf den Bergrücken der Tessenberger Alm. Der Weg führt durch die Kampfzone der hochalpinen Vegetation, vorbei an dunklen Fichten- und lichten Lärchenwäldern, Almrosenwiesen über neun Almen hinein ins Winkeltal.

Die Route verbindet vier Berggipfel mit einem grenzenlosen Ausblick über den Garten der Giganten von Osttirol, weit nach Kärnten zum Weissensee und in die Steiermark hinein. Unter uns schraubt sich das kaum besiedelte Winkeltal hoch bis zum Volkzein, unserem Wanderziel bei der zweiten Etappe.

Der Trumpf im Spiel ist das Sommerwand Köpfl (2.500m)

Von Außervillgraten bis Reiterstube im Winkeltal

Gehzeit ca. 8 Stunden – mittelschwere Wanderung

  • 17,7km Wegstrecke
  • 1260 Höhenmeter im Aufstieg
  • 1030 Höhenmeter im Abstieg
  • tiefster Punkt: 1260m – Außervillgraten (Start)
  • höchster Punkt: 2350m – Abzweigung zum Sommerwand-Köpfl

Etappe 2: Über den Salzsteig in das Volkzein

Alten Spuren folgen

So einsam wie heute war es hier nicht immer. Wir folgen im Winkeltal dem Salzsteig, der bis 2.583m über das Villgrater Joch nach Hopfgarten führt. Wir verlassen das Hochtal und steigen über die Brunnalm wieder hinauf auf luftige Höhen bis zum Hofer Kreuz.

Zwischendurch zeigen sich spektakuläre Ausblicke auf Poseidons Speer, die Sichelspitze, das Defereggental, das Kristeinertal. Irgendwann zeigt sich das Gipfelkreuz des Gölbners, es erzählen uralte Viehpferche aus Steinmauern von wilden Tieren, von Hirten und ihren Herden, die hier vor langer Zeit den Sommer verbrachten. Ganz oben eröffnet sich der Blick nach Süden und nach Norden und die großen Bergpersönlichkeiten der Ostalpen, der Großvenediger, der Großglockner u.v.a. zeigen sich in ihrer ganzen Pracht.

Der Trumpf im Spiel ist der Gipfel des Regenstein (2.891m).

Von der Reiterstube über den historischen Salzsteig bis zur Volkzeiner Hütte

Gehzeit ca. 7 Stunden – mittelschwere Wanderung

  • 13,8km Wegstrecke Etappe
  • 1200 Höhenmeter im Aufstieg
  • 850 Höhenmeter im Abstieg
  • tiefster Punkt: 1500m – Reiterstube (Start)
  • höchster Punkt: 2583m – Villgrater Joch (Hofer Kreuz)

Etappe 3: Weg der Quellen und des Wassers

Auf dem Weg zur Quelle oder „von Trögern, Trögelen und Hörnern!“

Unser erstes Ziel auf dieser Etappe ist der legendäre Schrentebachboden, eine Alm und Quelllandschaft auf ca. 2.380m Seehöhe, wo ein tosender Gebirgsbach seinen spektakulären Anfang nimmt. Auf dem Weg über die Arntaler Lenke sollte man noch einen kleinen Umweg zum sagenhaften Goldtrögele auf 2.630m und zum Degensee (2.720m) in Kauf nehmen.

An der Lenke eröffnet sich ein ganz neuer Blick, die Dolomiten zeigen sich erstmals zaghaft und im Norden nimmt der Großglockner von uns Abschied.

Von der Volkzeiner Hütte bis Unterstalleralm

Gehzeit ca. 6 Stunden – mittelschwere Wanderung

  • 12,6km Wegstrecke
  • 830 Höhenmeter im Aufstieg
  • 1000 Höhenmeter im Abstieg
  • tiefster Punkt: 1673m – Unterstaller Alm (Ziel)
  • höchster Punkt: 2680m – oberhalb Arntaler-Lenke 2655m

Etappe 4: Über die Jöcher

„Über Schmuggler- und Hirtenwege“

Über Jahrhunderte gepflegte Bergwiesen, entlang alter Hirten- und Viehpfade mit seltsamen Flurnamen gelangt der Wanderer, noch bevor er das erste Joch erreicht, in eine felsige und schroffe Gebirgslandschaft, mittendrin wie eine dunkle Perle, der Schwarzsee, ein Platz zum Bleiben. Hat man die Riepenspitze (2.774m) umgangen oder überstiegen, öffnet sich über dem Heimwaldjöchle (2.644 m) ein weiter Blick in den Süden, auf Südtirol und seine berühmten Dolomiten, die ab hier und bis zum Schluss die Wanderung begleiten.

Wir folgen auch hier wieder uralten, Hirten-, Wander- und Schmugglerwegen, die davon erzählen, dass die Menschen früher nicht unten im Tal sondern hoch oben auf den Bergen reisten.

Der persönliche Trumpf im Spiel ist die 2.774m hohe Riepenspitze.

Unterstalleralm bis Kalkstein

Gehzeit ca. 6 Stunden – mittelschwere Wanderung

  • 12,6km Wegstrecke Etappe
  • 1180 Höhenmeter im Aufstieg
  • 1210 Höhenmeter im Abstieg
  • tiefster Punkt: 1639m – Badl Alm, Kalkstein (Ziel)
  • höchster Punkt: 2644m – Heimwaldjöchl

Etappe 5: Grenzlandweg zum Thurntaler Urban

Eine Parade der Sextener Dolomiten

Nach einem herrlichen Aufstieg durch das Alfental, vorbei an schönen Almhütten und über blumenübersähte Mähder, steigen sie in voller Pracht empor, die Sextener Dolomiten und ihre berühmten Drei Zinnen. Sie sind die unbestrittenen Stars dieser Etappe und lassen vergessen, dass hier einst eine heiß umkämpfte Grenze verlief, deren Reste noch unübersehbar als mahnende Erinnerung in der Landschaft stehen. Der Ausblick vom Toblacher Pfannhorn (2.663 m) stellt einen Höhepunkt des „Herz Ass“ dar und lässt noch viel ältere Spuren in der Landschaft erkennen, eine geologische Nahtzone von Kontinenten, dem Zusammenstoß der afrikanischen und europäischen Platte, entlang derer sich heute das Pustertal weit hinunter in den Vinschgau zieht.

Der persönliche Trumpf ist ein Umweg zum Thurntaler See und der Parggenspitze (2.323m) mit dem Jugendkreuz.

Kalkstein bis Thurntaler

Gehzeit ca. 9 Stunden – mittelschwere Wanderung, Abstieg nach Inner- oder Außervillgraten möglich.

  • 19,0km Wegstrecke bis zur Gadein 2090m beim Thurntaler
  • 1250Hm Höhenmeter im Aufstieg
  • 810 Höhenmeter im Abstieg
  • tiefster Punkt: 1639m – Badl-Alm, Kalkstein (Start)
  • höchster Punkt: 2663m – Toblacher Pfannhorn

Wanderclosing Herz-Ass Villgratental

Anfragen

26.09.2019 – 29.09.2019

Leistungen:

  • 3x Nächtigungen inkl. Verpflegung in der gewählten Kategorie
  • 3x Abendessen
  • 2x Lunchpakete
  • 2x geführte Bergwanderung
  • Rahmenprogramm und alle Transfers in Außer- und Innervillgraten
  • Goodiepackage

Preise pro Person

ab € 235,00 ohne Verpflegung in der Ferienwohnung (ab 2 Personen buchbar)
ab € 250,00 inkl. Frühstück im Privathaus
ab € 280,00 inkl. Frühstück in einer Pension
ab € 310,00 inkl. Frühstück im Gasthof
ab € 370,00 inkl. Frühstück im ***Hotel





Buchungsinformation

Tourismusinformation Villgratental
Gasse 78
9932 Innervillgraten
Tel.: +43 (0)50 212 340
M: villgratental@osttirol.com

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